Donnerstag, 18. September 2008

Ein anderer Blickwinkel eröffnet neue Perspektiven

Es war einmal vor langer Zeit.... also genau gesagt vor acht Jahren wo alles begann... für uns lange genug um die Dinge wiedermal in die Hand zu nehmen, genau zu analysieren und wegzuwerfen was nicht mehr gebraucht wird und neu zu erfinden was noch fehlt. So begann der Prozess unserer Erneuerung. Altes zu überdenken und Neues zu entwerfen ist ein sehr befriedigender aber auch intensiver und aufwendiger Prozess, der unserer Meinung nach unumgänglich für eine Firma ist. So stürzten wir uns also in die Arbeit, liessen uns Coachen, holten Meinungen ein und bildeten uns weiter, voller Elan. All die neu gewonnenen Erkenntnisse mussten nun «step by step» sortiert und richtig kanalisiert werden. Wo stehen wir, was sind unsere Ziele, wer und wo sind unsere neuen Kunden, was haben sie für Bedürfnisse und welchen Nutzen können wir ihnen bringen? Fragen über Fragen, die es zu beantworten galt.

Die Essenz aus dem langen Prozess sollte der Stoff für unsere neue Homepage sein. Doch so einfach wie es sich hier schreibt war es ganz und gar nicht! Was wir mit Leichtigkeit tagtäglich für unsere Kunden machen, entpuppte sich für uns selbst als schwierige Aufgabe. Sozusagen unsere eigenen Kunden zu sein, uns selbst die gewünschten Anforderungen zu stellen – eine herausfordernde Erfahrung! Um so mehr für uns als kreative Menschen, die nur so vor Ideen sprühen, sich aber ungern auf ein einziges Konzept und noch weniger auf einen einzigen Stil beschränken möchten – wo es doch so viele tolle Möglichkeiten geben würde. Die Sache mit den Texten war die nächste Herausforderung, dann die mit den Bildern und, und, und... Auf jeden Fall war auch dieser Prozess eine wertvolle Erkenntnis die wir nicht missen möchten.
Mit dem Blick nach vorne gerichtet schauen wir jetzt also voller Spannung in die Zukunft – wie es wohl weitergeht? Wir freuen uns darauf!

Mittwoch, 17. September 2008

Das cmzwei MuSIXpack

Im monatlichen cmzwei MuSIXpack präsentieren wir die sechs Alben/Songs des Monats. Wir wählen unsere drei Favoriten, die uns in diesem Monat speziell begleitet, motiviert, beflügelt oder beeindruckt haben. (Für vergrösserte Darstellung Bild anklicken)

Dienstag, 16. September 2008

Augmented Reality

Unter Erweiterter Realität (von engl. Augmented Reality) versteht man die computergestützte Erweiterung der Realitätswahrnehmung.

Im Gegensatz zur virtuellen Realität, bei welcher der Benutzer komplett in einer virtuellen Welt eintaucht, steht bei der erweiterten Realität die Darstellung zusätzlicher Informationen im Vordergrund. Für die visuelle Modalität führt dies zu wesentlich härteren Anforderungen an die Positionsbestimmung (Tracking) und Kalibrierung. 

Unter einem AR-System (kurz ARS) versteht man das System der technischen Bestandteile, die nötig sind, um eine Augmented-Reality-Anwendung aufzubauen: Kamera, Trackinggeräte, Unterstützungssoftware usw. 

* Die virtuelle Realität und die Realität sind miteinander kombiniert (teilweise überlagert).

* Interaktivität in Echtzeit

* Reale und virtuelle Objekte stehen 3-Dimensional zueinander in Bezug.

Einsatzgebiete 

Erweiterte Realität könnte in praktisch allen Bereichen des Alltags zum Einsatz kommen. Monteure könnten sich den nächsten Arbeitsschritt direkt in ihr Sichtfeld einblenden lassen, Soldaten oder Katastrophenhelfer könnten sich Ziele und Gefahrenzonen im Gelände anzeigen lassen und Designer könnten mit tatsächlich und virtuell anwesenden Kollegen am selben dreidimensionalen Modell arbeiten. Mit fortschreitender Technologie lassen sich futuristische Anwendungsszenarien erschließen: Elektronische Geräte, die nur virtuell existieren, aber auf echte Berührungen reagieren, künstliche Sinneserweiterungen wie den „Röntgenblick" und Computerspiele in freiem Gelände.

Ein Beispiel für eine AR-Anwendung sind die in Echtzeit eingeblendeten virtuellen Marken bei Sportübertragungen: Verschiedene Entfernungen der Konkurrenten beim Ski-Springen, Weitwurf, usw.

Anbei finden Sie ein Besipiel des Augmented Reality wie BMW es zur Zeit erforscht für den Einsatz im Service Bereich:

Link zum Movie: BMW Service mit AR-Anwendung

Freitag, 5. September 2008

Abschluss MAS-HCID 2. Zertifikatskurs

Im Frühjahr dieses Jahres konnte ich erfolgreich den einjährigen «Human Computer Interaction Design»-Zertifikatskurs (Hochschule für Technik in Rapperswil/Uni Basel und der Fachhochschule Nordwestschweiz) abschliessen. Für diesen Abschluss erarbeiteten wir im Vier-Personen-Team das Praxisprojekt.

Das PiAlarm Projekt
Ein bestehendes und in die Jahre gekommenes User Interface zur Anzeige, Quittierung und Bearbeitung von Alarmen sollte erneuert werden. Unter Einhalten der vorhandenen Requirements und Funktionalitäten wurde mit Hilfe von konzeptionellem Interaction Design ein abstrakter Prototyp erstellt und evaluiert. Am Schluss entstand ein Prototyp mit hohem Detaillierungsgrad, der die gegebenen Rahmenbedingungen, gute Bedienbarkeit und die Interface‐Design‐Grundsätze berücksichtigt.
Das Softwaremodul PiAlarm™ dient dazu, Alarme und Meldungen (Ereignisse genannt) anzuzeigen, die auf Maschinen und Anlagen auftreten (z.B. «Kühlwasser zu heiss», «Anpressdruck zu hoch», etc.). Dabei können Ereignisse erfasst, editiert und quittiert werden, verschiedene Anzeigefilter gesetzt oder auch Hilfetexte zu einzelnen Ereignissen erfasst werden. (Bild: Ausgangslage)


Konzeptionelle Modellerstellung
In der Folge wurden diverse Modelle erstellt wie Systemaufbau, Funktionalitäten die erfüllt werden mussten, Benutzerprofile und Ereignisdefinitionen. (Bild: Conceptual Model)
















Skizzen, Wireframes und HiFi Prototype
Nach der konzeptionellen Arbeit begannen wir Lösungsansätze in Form von Skizzen und Wireframes zu zeichnen. Durch viele Iterationen und Diskussionen erarbeiteten wir folgende Lösung der Ereignisdarstellung:



Dieser Bericht beschreibt nur einen kleinen Ausschnitt der Arbeiten, die wir für dieses Projekt geleistet haben. Die Realisierung des Projekts war eine gute Erfahrung und ein spannender Prozess. Wir waren ein sehr gutes Team und jeder/e hat sein Wissen und seine Erfahrungen eingebracht. Ich möchte mich auch auf diesem Weg nochmals herzlich bei meinen Mitstreitern bedanken und natürlich auch bei der Firma bfa solutions ltd., die uns dieses Projekt zur Vefügung gestellt hat.

Informationen zum Lehrgang finden Sie hier:
UNI Basel: Master of Advanced Studies in Human Computer Interaction Design
Hochschule für Technik Rapperswil