Donnerstag, 18. Dezember 2008
Dienstag, 2. Dezember 2008
Tastaturen für Randgruppen

Eine weitere Tastaturversion wurde blondinengerecht aufbereitet.

Natürlich sind die beiden Tastaturen im Handel erhältlich. Mehr Informationen zu den beiden nicht ganz ernst gemeinten Ausführungen erhalten Sie unter:
Boarisches Kombuda Brettel
Keyboard for Blondes
Freitag, 14. November 2008
Mittwoch, 22. Oktober 2008
Wettbewerb – Usability im Alltag
Donnerstag, 2. Oktober 2008
Donnerstag, 18. September 2008
Ein anderer Blickwinkel eröffnet neue Perspektiven
Die Essenz aus dem langen Prozess sollte der Stoff für unsere neue Homepage sein. Doch so einfach wie es sich hier schreibt war es ganz und gar nicht! Was wir mit Leichtigkeit tagtäglich für unsere Kunden machen, entpuppte sich für uns selbst als schwierige Aufgabe. Sozusagen unsere eigenen Kunden zu sein, uns selbst die gewünschten Anforderungen zu stellen – eine herausfordernde Erfahrung! Um so mehr für uns als kreative Menschen, die nur so vor Ideen sprühen, sich aber ungern auf ein einziges Konzept und noch weniger auf einen einzigen Stil beschränken möchten – wo es doch so viele tolle Möglichkeiten geben würde. Die Sache mit den Texten war die nächste Herausforderung, dann die mit den Bildern und, und, und... Auf jeden Fall war auch dieser Prozess eine wertvolle Erkenntnis die wir nicht missen möchten.
Mit dem Blick nach vorne gerichtet schauen wir jetzt also voller Spannung in die Zukunft – wie es wohl weitergeht? Wir freuen uns darauf!
Mittwoch, 17. September 2008
Das cmzwei MuSIXpack
Dienstag, 16. September 2008
Augmented Reality
Unter Erweiterter Realität (von engl. Augmented Reality) versteht man die computergestützte Erweiterung der Realitätswahrnehmung.
Im Gegensatz zur virtuellen Realität, bei welcher der Benutzer komplett in einer virtuellen Welt eintaucht, steht bei der erweiterten Realität die Darstellung zusätzlicher Informationen im Vordergrund. Für die visuelle Modalität führt dies zu wesentlich härteren Anforderungen an die Positionsbestimmung (Tracking) und Kalibrierung.
Unter einem AR-System (kurz ARS) versteht man das System der technischen Bestandteile, die nötig sind, um eine Augmented-Reality-Anwendung aufzubauen: Kamera, Trackinggeräte, Unterstützungssoftware usw.
* Die virtuelle Realität und die Realität sind miteinander kombiniert (teilweise überlagert).
* Interaktivität in Echtzeit
* Reale und virtuelle Objekte stehen 3-Dimensional zueinander in Bezug.
Einsatzgebiete
Erweiterte Realität könnte in praktisch allen Bereichen des Alltags zum Einsatz kommen. Monteure könnten sich den nächsten Arbeitsschritt direkt in ihr Sichtfeld einblenden lassen, Soldaten oder Katastrophenhelfer könnten sich Ziele und Gefahrenzonen im Gelände anzeigen lassen und Designer könnten mit tatsächlich und virtuell anwesenden Kollegen am selben dreidimensionalen Modell arbeiten. Mit fortschreitender Technologie lassen sich futuristische Anwendungsszenarien erschließen: Elektronische Geräte, die nur virtuell existieren, aber auf echte Berührungen reagieren, künstliche Sinneserweiterungen wie den „Röntgenblick" und Computerspiele in freiem Gelände.
Ein Beispiel für eine AR-Anwendung sind die in Echtzeit eingeblendeten virtuellen Marken bei Sportübertragungen: Verschiedene Entfernungen der Konkurrenten beim Ski-Springen, Weitwurf, usw.
Anbei finden Sie ein Besipiel des Augmented Reality wie BMW es zur Zeit erforscht für den Einsatz im Service Bereich:
Link zum Movie: BMW Service mit AR-Anwendung

Freitag, 5. September 2008
Abschluss MAS-HCID 2. Zertifikatskurs
Das PiAlarm™ Projekt
Ein bestehendes und in die Jahre gekommenes User Interface zur Anzeige, Quittierung und Bearbeitung von Alarmen sollte erneuert werden. Unter Einhalten der vorhandenen Requirements und Funktionalitäten wurde mit Hilfe von konzeptionellem Interaction Design ein abstrakter Prototyp erstellt und evaluiert. Am Schluss entstand ein Prototyp mit hohem Detaillierungsgrad, der die gegebenen Rahmenbedingungen, gute Bedienbarkeit und die Interface‐Design‐Grundsätze berücksichtigt.
Das Softwaremodul PiAlarm™ dient dazu, Alarme und Meldungen (Ereignisse genannt) anzuzeigen, die auf Maschinen und Anlagen auftreten (z.B. «Kühlwasser zu heiss», «Anpressdruck zu hoch», etc.). Dabei können Ereignisse erfasst, editiert und quittiert werden, verschiedene Anzeigefilter gesetzt oder auch Hilfetexte zu einzelnen Ereignissen erfasst werden. (Bild: Ausgangslage)

In der Folge wurden diverse Modelle erstellt wie Systemaufbau, Funktionalitäten die erfüllt werden mussten, Benutzerprofile und Ereignisdefinitionen. (Bild: Conceptual Model)

Nach der konzeptionellen Arbeit begannen wir Lösungsansätze in Form von Skizzen und Wireframes zu zeichnen. Durch viele Iterationen und Diskussionen erarbeiteten wir folgende Lösung der Ereignisdarstellung:

Informationen zum Lehrgang finden Sie hier:
UNI Basel: Master of Advanced Studies in Human Computer Interaction Design
Hochschule für Technik Rapperswil
Donnerstag, 31. Juli 2008
Der Aufmerksamkeitstest
Hier gehts zum Test >>

Unaufmerksamkeitsblindheit
Oft bemerken wir selbst größere Veränderungen an den Objekten in unserer Umgebung nicht (Veränderungsblindheit, change blindness). Weiterhin kann es passieren, dass wir sogar die Objekte selbst nicht wahrnehmen (Inattentional Blindness). Zusammengefasst legen diese Feststellungen den Schluss nahe, dass wir nur diese Objekte und Details wahrnehmen oder bemerken, auf die wir unsere Aufmerksamkeit richten. Grund dafür ist die eingeschränkte Verarbeitungskapazität unseres Gehirns. Es muss also selektieren, welche Informationen relevant sind und welche weniger. Erst indem wir unsere Aufmerksamkeit einem Reiz zuwenden, wird uns dieser bewusst. Die Ausrichtung der Aufmerksamkeit beeinflusst die Aktivität bestimmter Gehirnstrukturen.
„Gorillas in unserer Mitte“ (Simons und Chabris)
Die Studie „Gorillas in unserer Mitte“ der University of Illinois zeigt, dass urbane Menschen selbst einen vorbeigehenden Menschen im Gorillakostüm übersehen können.
Aufbauend auf klassischen Studien zur geteilten visuellen Aufmerksamkeit und Bezug nehmend auf Unaufmerksamkeitsblindheit von Mack und Rock untersuchen Simons und Chabris in ihrem Artikel „Gorillas in unserer Mitte“ das Phänomen der Unaufmerksamkeitsblindheit für komplexe Objekte und Ereignisse in bewegten Szenen. Die Ergebnisse der Untersuchung legen nahe, dass die Wahrscheinlichkeit, ein unerwartetes Objekt zu bemerken, sowohl von der Ähnlichkeit dieses Objekts mit den anderen vorhandenen Objekten als auch von der Schwierigkeit der ursprünglichen Beobachtungsaufgabe abhängt. Simons und Chabris verweisen auf verschiedene Studien die gezeigt haben, dass bewusste Wahrnehmung eines Ereignises erfolgt, wenn die Aufmerksamkeit auf darauf gerichtet ist.
Man hat diesen Film mit 192 Versuchspersonen getestet und ausgewertet von denen, quer durch alle o. g. Versionen des Films, haben 54 Prozent den „Zwischenfall“ bemerkt und 46 Prozent nicht. Und weiter: Die Versuchspersonen, die das schwarze Team beobachteten, bemerkten den Gorilla öfter als die, die das weiße Team im Fokus ihrer Aufmerksamkeit hatten (Schwarz 58 %, Weiß 27 %).
Die Ergebnisse
> Ungefähr die Hälfte der Versuchspersonen nehmen ein länger dauerndes, eigentlich sehr auffälliges, jedoch unerwartetes Ereignis nicht wahr, wenn sie mit einer elementaren Beobachtungsaufgabe beschäftigt sind.
> Die Höhe der Unaufmerksamkeits Blindheit hängt ab vom Schwierigkeitsgrad der Beobachtungsaufgabe.
> Die Versuchspersonen nehmen eher Notiz von einem unerwarteten Ereignis, wenn dieses wesentliche visuelle Merkmale (wie Farbe) mit der zu beobachtenden Situation teilt – ein Widerspruch zum traditionellen Pop-out-Phänomen in visuellen Suchaufgaben.
> Objekte können sich direkt durch das Zentrum der Aufmerksamkeit bewegen (foveales Sehen) und werden trotzdem nicht „gesehen“, wenn wir ihnen keine spezielle Aufmerksamkeit entgegenbringen.
Weitere Versuchsbeispiele finden Sie hier: University of Illinois
Post von mb
Freitag, 18. Juli 2008
«At the car wash, workin at the car wash yeah!»
Alljährlich finden schweizweit die BMW Drive Days statt. So fanden in Hinwil vom 13. bis 17. Juli gratis Fahrtrainings für jene Interessierten statt, die sich im Vorfeld über Anzeigen angemeldet hatten. Diese Plätze sind sehr begehrt und schnell ausgebucht. Dieses Jahr war das cmzwei Team auch dabei! Aber natürlich nicht als Teilnehmer im Fahrtraining, das wäre nicht wirklich cmzwei-Style. Nein, wir verstärkten die traditionelleBMW-Auftank-Wasch-Ableder-und-Parking Truppe.

Das Team bestand aus neun Reinigungsfachkräften. Denen standen 40 Stück 1er BMW gegenüber, deren Oberfläche nach allen Regeln der Kunst gereinigt werden mussten. Da wir die Neulinge im Team waren, wurden wir zuerst über den genauen Ablauf informiert.
Es gab vier Gruppen: 1. Tankgruppe: Wagen fassen nach Hinwil fahren, auftanken und zum Waschen aufstellen. 2. Waschtruppe: Auto reinfahren, abdampfen, einschäumen, abdampfen und rausfahren. 3. Ableder Truppe: Auto trocken reiben. 4. Park Truppe: Auto auf dem Gelände parkieren und ausrichten. Klingt alles recht simpel. Aber da gibt es schon einiges zu berücksichtigen. 40 verschiedene Autos in unterschiedlicher Austattung: Benzin/Diesel, Geschaltet/Automat, 120/306 PS etc. und dazu 40 verschiedene Schlüssel da muss alles organisiert sein und es darf nichts verwechselt werden. Aber eins nach dem anderen. Meine erste Aufgabe war das Betanken der Autos. Hm?! als eingefleischter Toyotabusfahrer suchte ich zuerst vergeblich den traditionellen Schlüssel im Zündschloss. Denn bei BMW schliesst man zuerst mit einem USB-Stick-artigen Schlüssel den Kontakt und drückt den Startbutton. Was dann visuell auf den Fahrer hereinbricht, gleicht dem Cockpit eines Airbus A380, dagegen entspricht meines vom Toyota eher einer JU-52.


Zum Glück sind die meisten Bedienelemente für das eigentliche Fahren unwichtig. Als ich so mit offenem Verdeck vor mich hin «gefahren» wurde (bei soviel elektronischer Unterstützung war ich mir nicht immer sicher ob ich noch selber fuhr) rechnete ich mir aus, dass ich für das Teil, das ich gerade bewegte, ca. 14 Exemplare meines Occasion Toyota-Bus bekäme…
In der Zwischenzeit war Coni Mitglied in der Abledertruppe, wo die edlen Karrossen auf hochglanz gebracht wurden. Was bei Regen und Dunkelheit nicht immer einfach war. Denn unsere Arbeit begann um 20 Uhr und endete nach Mitternacht. Vom ständigen Auswinden der Leder waren die Hände nach kurzer Zeit kraftlos. Nachdem alle Autos betankt waren, schloss ich mich der Waschtruppe an und begann mit dem Einschäumen. Die Mixtur aus Autoshampoo und Putzessig macht ausgesprochen geschmeidige Hände, dafür kriegt man den Essigeruch kaum mehr aus der Nase.

In der Pause stürzten wir uns auf die vorzüglichen Sandwiches aus der TCS-Küche. Natürlich kamen zum Schluss auch unsere eigenen «Goldstücke» in den Genuss einer gepflegten Handwäsche. Wobei man beim Waschen ebenso sorgfältig vorgehen musste. Dies lag aber weniger an der Exklusivität der Autos, sondern mehr an ihrem Alter.

Es waren fünf erlebnisreiche, spassige aber anstrengende Tage bzw. Nächte. Auf diesem Wege möchten wir uns gerne bei allen herzlich bedanken: Richi und Inger Peter und Klaus und Monika Töpfer und natürlich beim ganzen Auftank-Wasch-Ableder-und-Parking-Team für die gute Stimmung!
P.S.: Übrigens freute ich mich am Freitagmorgen auf dem Weg zur Arbeit besonders über den Anruf von Richi welcher mich im Ernst fragte, ob ich noch einen Autoschlüssel im Sack hätte, denn Sie seien gerade am Autos verladen und es fehle einer. Danke Richi zum Glück habe ich kein schwaches Herz. Sie haben ihn dann noch gefunden, im hintersten Winkel vom Kofferraum…
Post von: m.b.


